Jugendkreuzweg
Dahinter. Tiefer sehen, weiter gehen.
Unter diesem Thema kamen viele Jugendliche, Firmlinge und Kinder der PG Aschberg am Freitag, dem 13. März 2026, in der Pfarrkirche St. Martin in Holzheim zusammen, um den Ökumenischen Jugendkreuzweg zu gehen, der sie hoch hinaus führte.
Auch in diesem Jahr gab es wieder die Möglichkeit, über sich selbst zu reflektieren, darauf zu schauen, was wir mit dem Kreuzweg, den Jesus gegangen ist, in unserer heutigen Zeit, in unserem ganz persönlichen Leben verbinden können. Einer dieser Verknüpfungspunkte ist z.B. das sog. „Ghosting”, was so viel heißt wie abtauchen, plötzlich kein richtiges „Lebenszeichen” mehr von einer Person erhalten, was oft in der digitalen Kommunikation geschieht. Das ist ein bisschen wie bei Petrus, der Jesus damals dreimal verleugnete, als dieser verhaftet wurde. Daher kennt Jesus diesen Schmerz, verraten und ignoriert zu werden. Bei einer anderen Verknüpfung ging es darum, unsere eigenen Fehler anzusehen. Lästereien über andere Menschen können auch uns passieren: sich mitreißen lassen, sich über jemanden lustig machen, schweigen oder wegschauen. Was Jesus damals erlebt hat, als er gekreuzigt, ausgelacht, und verspottet worden ist, findet sich hier im Kleinen wieder.
So gingen die Kinder und Jugendlichen in insgesamt sieben Stationen den Kapellenberg in sonniger Atmosphäre hinauf. Unterstützt und angeleitet wurden sie durch Ministranten der PG Aschberg und durch Pastoralpraktikant Alexander Grotz, die den Kreuzweg gemeinsam geplant hatten. Den Abschluss bildeten das gemeinsame Gebet des Vaterunsers und des Ave-Marias sowie der durch den Pfarrer gespendete Segen.
Text: George Stütz